Mein neues digitales „Zuhause“: stefanfritz.de

Seit gut einem Jahr veröffentliche ich hier auf dem Blog meine Gedanken zur „skalierenden Welt und der digitalen Gesellschaft“. Was als sehr textlastiges und einfach gestaltetes Experiment begann, hat zu einem inspirierenden Austausch geführt, der für diese Themen so wichtig ist. Für die vielen Rückmeldungen, Anregungen und Ermutigungen möchte ich Euch und Ihnen an dieser Stelle ein herzliches „Danke!“ zurufen!

Jetzt freue ich mich, den Blog unter dem neuen Domainnamen http://stefanfritz.de in einem professionelleren Erscheinungsbild zu präsentieren und unseren Austausch in der neuen Umgebung fortzusetzen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt weiterhin auf den Bereichen Digitale Geschäftsmodelle und wie wir uns als Gesellschaft die Möglichkeiten der Technologien zunutze machen. Durch die klare Struktur des Blogs sind die Artikel zu einzelnen Themengebieten jetzt leichter zu finden. Neugierig bin ich darauf, wie die Einbindung des Social Media Streams in der Praxis funktioniert.

Ich lebe von und für Feedback! Bitte empfehlt / empfehlen Sie mich weiter und lassen Sie uns diese Themen, die unsere Zukunft gestalten, gemeinsam diskutieren und voranbringen!

Alle bisherigen Artikel von diesem Blog sind bereits auf die neue Seite übernommen. – Also einfach mal reinschauen: http://stefanfritz.de. Um in Zukunft direkt auf die neue Seite zuzugreifen, hier noch die Erinnerung, die auf http://www.stefan-fritz.me eingerichteten Lesezeichen, RSS-Feeds und Blog-Reader am besten direkt auf http://stefanfritz.de umzustellen.

Ich freue mich auf viele gute Gespräche und Diskussionen auf stefanfritz.de und über die angebundenen Social Media Kanäle!

Beste Grüße
/Stefan Fritz

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Kannst Du mal eben gucken? – Eine App will die Welt ein Stück besser machen

Kannst Du mal eben für mich gucken? - © Be my Eyes

Mit den eigenen Augen und dem Smartphone einem fremden Blinden mal kurz helfen, das ist die Idee hinter Be My Eyes (sei mein Auge).

Hans Jørgen Wiberg, Gründer des dänischen StartUps, hat sich gefragt, wie Blinde an für sie wichtige Informationen im direkten Umfeld kommen können, die für sie unerreichbar sind: Das Lesen des Verfallsdatum auf der Milchpackung, die Zusammensetzung der Nährstoffe eines Produktes im Supermarkt, oder die Anzeigetafel am Flughafen oder Busbahnhof. Ohne einen Begleiter oder hilfsbereite Mitmenschen sind diese Aufgaben für Menschen mit Seheinschränkung nicht einfach zu bewältigen. Weiterlesen

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Irrfahrt durch die Gefahren der digitalen Welt

Businessman work

Meine Gedanken zu Evgeny Morozovs Buch Smarte neue Welt – Digitale Technik und die Freiheit des Menschen: Also irgendwie werde ich mit dem Autor bzw. seinem Buch nicht so richtig warm: auf den ersten 100 Seiten versucht Evgeny Morozov, uns den Unterschied zwischen dem Internet und der digitalen Welt zu erklären. In tausend Beispielen weist er uns darauf hin, wie viele Menschen die Begriffe und Funktionen nicht richtig auseinander halten können. Das bedeutet für den Autor offenbar erst mal, dass wir von Deppen umgeben sind und regiert werden. Darüber kann sich jeder selber ein Urteil erlauben, aber wirklich zielführend finde ich diesen Einstieg nicht.

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Ist Kontrollverlust wirklich das Schlimmste, was uns widerfährt in der digitalen Welt?

dasneuespiel

Viele Gedanken in Michael Seemanns Buch sind großartig, andere erwecken den Eindruck, dass sie nicht ganz zu Ende gedacht sind. In Summe auf jeden Fall eines dieser Bücher, von denen es nicht genug geben kann: Hier begibt sich jemand mit digitalem Sachverstand auf die Reise, unsere aktuelle Welt zu verstehen – und lässt andere daran teilhaben.

Sehr plastisch und verständlich arbeitet Michael Seemann heraus, wie Daten „früher“ immer von Menschen gesammelt, aggregiert, bewertet und dann als Information oder Wissen an andere Menschen weitergegeben wurden. Aber jetzt sind Maschinen am Werk, und können diese bisher menschliche Domäne scheinbar unendlich skalieren. Weiterlesen

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Programmier-Apps für Kinder: mit dem iPad fit für die Zukunft?!

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Viele Eltern stellen sich die Frage: können und sollen Kinder von 8 bis 12 Jahren mit dem Computer und Tablet schon etwas Sinnvolles machen? Die meisten Eltern sind froh, wenn sie ein paar Apps als Alternative zu den vielen süchtig machenden Spielen finden.

Doch viele als Kinder-Apps verkaufte interaktive Lern- und Nachschlage-Werke sind letztlich nur mediale Übersetzungen von traditionellen Methoden. Ob diese für den Nachwuchs sinnvoll sind, muss jeder selber entscheiden. Ahnung von Computern oder Technologie bekommt man durch ihre Nutzung jedoch nicht! Das Argument zieht also weder von Kinder- noch von Elternseite.

Wer seinen Kindern mehr bieten will, hat es schon schwerer. Denn Apps, die Kinder erfolgreich in Algorithmisches Denken einführen, ohne dass die Eltern halbe Computer-Experten sein müssen, sind noch rar. Einige davon für das iPad habe ich (als unrepräsentative Auflistung) zusammengetragen: Weiterlesen

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Big Data: JA – aber vorher müssen wir als Gesellschaft umdenken!

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Yvonne Hofstetters Buch „Sie wissen alles“ hat mich direkt in seinen Bann gezogen, weil man als Leser spürt, wie tief die Autorin in diese Thematik involviert ist. Sie war selbst jahrelang Teil großer militärischer und finanzwirtschaftlicher Big Data-Projekte. Nun setzt sich Yvonne Hofstetter mit den Folgen auseinander und versucht, all das Erlebte für sich selber und für andere – ihre Leser – zu ordnen.

Ihre Einblicke in Zusammenhänge, Geldströme und Ursprünge von deutschen Big Data-Projekten machen insofern Mut, da deutlich wird, dass in unserem Land der Zauderer und Zögerer nicht immer alles hinter den übermächtigen USA und den turbokapitalistischen Einflüssen hinterher trottet: Auch in Deutschland und Europa gibt es wichtige Theoretiker und Praktiker, die relevante mathematische Modelle erschaffen und die Monster dann auch von der Leine, also in unser aller Leben, entlassen. Weiterlesen

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Warum Menschen nie autonom waren – und Big Data daran nichts ändern wird

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Wir beklagen den Verlust der Autonomie durch das Digitale. Aber waren wir je autonom? Warum schaffen wir mit Technologien nicht eine Welt, die uns nutzt?

Technologie: ein Mehr an Möglichkeiten und Komplexität

Es liegt nicht an Google, nicht an der NSA und auch nicht am BND. Wir Menschen waren noch nie autonom, wir haben immer nur davon geträumt es zu sein. Unser Schmerz über den Verlust der Autonomie durch das Internet ist also eher ein Phantom-Schmerz, ein Schmerz über einen Verlust von etwas, das wir nie wirklich besessen haben. Weiterlesen

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Kann man das Vorlesen von Kinderbüchern „outsourcen“?

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Kinder lieben es, Bücher vorgelesen zu bekommen. Vorlesen ist ein altes und bewährtes Hausmittel für viele Fälle: Kinder zu beschäftigen oder zu beruhigen, vielleicht auch zum Einschlafen zu bringen, gemeinsame Rituale leben. Kurz: Kinder und Eltern einfach glücklich zu machen, all das geht mit einem guten Buch und etwas Zeit. Und genau da liegt für viele das Problem…

So kommt man als digital-affiner und vielleicht gestresster Vorleser auf die Idee, ob man das Vorlesen für einige dieser Anwendungsfälle nicht delegieren kann. Weiterlesen

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Inspirierende Einblicke in die faszinierende Welt der extrem skalierenden Geschäftsmodelle

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Meine Buchrezension zu Peter Thiels „Zero to One: Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet“. – Fazit: lesenswert!

Peter Thiel ist erfolgreich und er hat eine massive Überzeugung, die er gerne weiter vermitteln möchte. Dafür hat er seine eigene Geschichte und seine Suche nach Wahrheit zunächst in eine Vorlesung gepackt und dann ein Buch daraus gemacht.

Mit seiner (typisch nordamerikanischen) begeisternden Darstellung wird er bei vielen deutschen Lesern anecken. Viele Leser dieses Genres bevorzugen eine sachliche, eher distanzierte Analytik von außen, insgesamt neutraler und unabhängiger. Daher der Hinweis an alle Menschen, die eine solche Form erwarten: Weiterlesen

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Spotify, YouTube oder iTunes – Was ist das beste Modell zum Musikhören?

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Vorweg: Das ist kein Testbericht über einzelne Musik-Dienste mit einem Happy End in Form einer Empfehlung, sondern ein tragischer Bericht über falsche Erwartungen von uns Nutzern und falschen Antworten mehrerer Industrien.

Was wollen wir Benutzer eigentlich?
Eigentlich wollen wir in einfach nur einer bestimmten Situation die richtige Musik hören. Musik transportiert Emotionen, sie ist ein Mittel zum Ausdruck von Selbstwertgefühl und Stimmungen – und ein wichtiger Part von Gruppenidentifikationsprozessen. Musik kann uns entspannen, aufputschen, beruhigen oder einfach nur Ablenkung bei einer langen Autofahrt sein.

Wir wollen auf einen Knopf drücken und los geht´s. Kein schwieriger Kaufprozess, kein kompliziertes Einlegen von CDs, kein „habe ich zu Hause liegen lassen“, kein vorher downloaden – einfach nur hören. Weiterlesen

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